CJ-Nachrichten
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Dienstag, den 15. Mai 2012 um 07:01 Uhr |
Werkstätten, Vorträge und viel mehr
Congregatio Jesu war mit vielfältigem Angebot auf dem Katholikentag vertreten
Mannheim. Die Congregatio Jesu war während des Katholikentags mit einem Stand in der Kirchenmeile im Zelt ignatianisch.de vertreten. Die Schwestern Sabine Adam (München), Monika Uecker (Frankfurt), Cosima Kiesner (Augsburg), Gabriele Martin (Mindelheim), Monika Glockann (Hannover), Imtraud Erlwein (Bad Homburg), Silvia Anna Betinska (Velbert-Langenberg), Helena Erler (Hannover) und Birgit Stollhoff (Hannover) sowie eine Gefährtin, Frau Haack aus Mainz, standen als Ansprechpartnerinnen bereit.
Hier weitere Programmpunkte, an denen Schwestern der Congregatio Jesu eine aktiv gestaltende Rolle übernommen hatten:
Donnerstag, 17. Mai:
12.00 bis 13:30 Uhr: Lesung von Sr. Gabriele Martin aus ihrem Buch "Du findest den Weg nur, wenn du dich auf den Weg machst - Reflexionen einer Pilgerin - nicht nur für Pilgernde" im Ursulinen-Gymnasium.
14.00 bis 16.30 Uhr: Werkstatt mit Sr. Helena Erler: Aufbau einer Kultur von "Kirchen für Beginner" - Beispiele aus der Praxis, in der Max-Hachenburg-Schule.
16.00 bis 17.30 Uhr: Werkstatt mit Sr. Gabriele Martin und Sr. Cosima Kiesner "Frei zum Aufbruch - eine Übung ohne Ballast. Eine spielerische Übung zu un-/geordneten Anhänglichkeiten" im Ursulinen-Gymnasium.
16.00 bis 17.30 Uhr: Vortrag von Sr. Monika Glockann mit Diskussion "Gott gehorchen und Widerständen gewachsen sein. Mary Ward - eine Trotzdem-Frau" im Ursulinen-Gymnasium.
15.30 bis 19.00 Uhr: Gesprächsangebot von Sr. Irmtraud Erlwein im Geistlichen Zentrum im Ursulinen-Gymnasium.

Freitag, 18. Mai:
11.00 bis 12:30 Uhr: Sr. Helena Erler: Podium "Raus aus der Wagenburg - Wege aus der Exkulturation unserer Kirche" im Audimax der Universität.
14.00 bis 16.30 Uhr: Werkstatt mit Sr. Sabine Adam zu "Zerreißproben - Spannungen im Leben von Mary Ward" im Ursulinen-Gymnasium.
16.00 bis 17.30 Uhr: Werkstatt mit Sr. Gabriele Martin und Sr. Cosima Kiesner "Frei zum Aufbruch - eine Übung ohne Ballast. Eine spielerische Übung zu un-/geordneten Anhänglichkeiten" im Ursulinen-Gymnasium.
14.30 bis 19.00 Uhr: Gesprächsangebot von Sr. Monika Glockann im Geistlichen Zentrum im Ursulinen-Gymnasium.
Samstag, 19. Mai:
14.30 bis 19.00 Uhr: Gesprächsangebot von Sr. Monika Uecker im Geistlichen Zentrum im Ursulinen-Gymnasium.
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Dienstag, den 15. Mai 2012 um 06:50 Uhr |
Rückblick auf 50 Lebensjahre im Orden
21 Schwestern der Congregatio Jesu bereiten Goldenes Jubiläum vor
Augsburg. Zur Vorbereitung auf ihr goldenes Ordensjubiläum verbrachten 21 Schwestern aus der ganzen Mitteleuropäischen Provinz zusammen mit zwei Schwestern der Provinzleitung vom 7. bis 11. Mai Tage der Besinnung und des gemeinsamen Rückblicks im ZMW in Augsburg.

Bei herrlichem Frühlingswetter genossen sie das schöne Haus sowie den erneuerten Garten und frischten in lebhaftem Austausch alte Bekanntschaften auf beziehungsweise lernten einander zum ersten Mal kennen. Denn als sie vor 50 Jahren eingetreten waren, hatte es noch acht getrennte deutschsprachige Provinzen gegeben. Seither hatten die meisten zwar manche Gelegenheit zur Begegnung genützt, aber immerhin kamen sie von so weit entfernten Einsatzorten wie Schleusingen (Thüringen) und Meran, Mainz und St. Pölten (Österreich) und sind in ganz verschiedenen Diensten tätig.
Das Hauptgewicht lag auf dem Dank für alles Gute der vergangenen 50 Jahre, auf Versöhnung mit manchem Schweren und dem Ja zur Sendung – für die meisten zurück in den alten Wirkungsbereich, für manche auch zu neuen Aufgaben. Dankbar für diese guten Tage kehrten alle wieder in ihre Gemeinschaften zurück. (ika) |
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Freitag, den 11. Mai 2012 um 10:34 Uhr |
Bewegung des Geistes und des Herzens
Oasentage im Pflegeheim Bensheim mit Sr. Carmen Irrgang CJ
Bensheim. Zu einem Oasentag hat Oberin Edith Mayer CJ ihre Mitarbeiter im Pflegeheim eingeladen. Damit alle teilnehmen konnten, wurden zwei derartiger Tage angeboten. So trafen sich einmal zehn und einmal elf Mitarbeiterinnen- einschließlich des einzigen Mitarbeiters - mit Sr. Carmen Irrgang CJ zum Thema Kommunikation.
Einen gut dafür geeigneten Raum stellte das benachbarte Hospiz zur Verfügung, und für die Verpflegung sorgten die jeweils diensthabenden Mitarbeiterinnen. „Man kann nicht nicht kommunizieren.“ Diese bekannte Aussage von Paul Watzlawik und die vier Aspekte des Kommunikationsquadrats von Friedemann Schulz von Thun bildeten den theoretischen Hintergrund.
Der Schwerpunkt lag auf praktischen Übungen im Miteinander, auch in kleinen Gruppen. Zur Bewegung des Geistes und des Herzens kamen verschiedene körperliche Übungen dazu. Und auch die Pausen kamen nicht zu kurz. Für alle Teilnehmer war diese Art von Fortbildung neu, auch die Zusammensetzung der Gruppen: Ob jemand im Haus arbeitet, in der Pflege, in der Küche, als Krankenschwester oder Hausmeister; hier war das bedeutungslos. Sehr aufschlussreich fanden alle auch während der Mittagspause eine Führung durch das Hospiz, das die meisten bisher nur von außen kannten. (cai)

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Sonntag, den 06. Mai 2012 um 09:49 Uhr |
Nur keine Bildungspanik
Maria Ward Schulen mit aktiver Elternarbeit
Neuhaus am Inn / Passau. Der Einfluss der Familie auf den Lernerfolg von Schülern ist doppelt so hoch wie der von Schule, Lehrkräften und Unterricht zusammen genommen. Das ist eine Erkenntnis im Rahmen der PISA-Studie 2000. Die Schulen sollen daher die Eltern ihrer Schülerinnen und Schüler gezielt begleiten und in ihrer Erziehungsaufgabe unterstützen. Dazu dient das Projekt AKZENT Elternarbeit, für das vom Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus zusammen mit der Stiftung Bildungspakt 14 Schulen in Bayern als Modellschulen ausgewählt wurden - darunter die Maria Ward Realschule in Neuhaus am Inn. In Vernetzung mit den Maria Ward Realschulen Deggendorf, Osterhofen-Damenstift und dem Auersperg Gymnasium Freudenhain in Passau wird dieses Projekt entwickelt.

Die vier Schulen stellten am 4. Mai dieses große Vorhaben in Passau der Öffentlichkeit vor. Wie notwendig, wertvoll, aber auch herausfordernd die Unterstützung und Begleitung der Eltern in ihrer Erziehungsarbeit auch für die Schulen sein kann, zeigte Professor Werner Sacher von der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg in seinem Referat. Eltern müssten auch von Seiten der Schule deutlich erfahren, dass ihre Form der Erziehung entscheidend sei für die schulische Leistung des Kindes. Sie sollten Erwartungen an die Kinder hegen und ihnen etwas zutrauen. Dazu brauche es auch klare Formen in der häuslichen Erziehung, vor allem aber das offene Gespräch mit dem Kind. Sacher warnte vor einer „Bildungspanik", die sich in verstärkter Hausaufgaben- und Lernhilfe zeige. Hilfreicher, so zeigen Studien, könne schon sein, wenn Eltern und Kinder miteinander Hauptmahlzeiten einhalten und dabei ins angeregte und vertrauensvolle Gespräch kommen.
Wie die Begleitung der Eltern aussehen und wie ein Klima der bestmöglichen Zusammenarbeit von Eltern, Schülern und Lehrern entstehen kann, das zeigten Vertreter von Eltern, Schülern und Lehrern der vier an dem Projekt beteiligten Schulen mit anschaulichen Wünschen und Anregungen. Der Anfang ist gemacht, erste Ziele abgesteckt - und wenn alle, Schule, Schüler und Eltern zusammenhelfen, dann kann Schule ein Ort werden, wo nicht nur Bildung, sondern wahre Menschlichkeit vermittelt wird. Text und Foto: Dr. Hans Würdinger |
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Mittwoch, den 02. Mai 2012 um 16:49 Uhr |
Seelsorge im Gefängnis
Sr. Irmtraud Fickler berichtet über ihre Erfahrungen als Ehrenamtliche
Augsburg. Als ich Ende November 2010 nach Augsburg versetzt wurde und Ausschau hielt, was für mich als 75-jährige Schwester in der Seelsorge noch möglich ist, sagte mir ein mit Pfarrei und Diözese sehr vertrauter Priester, dass dort alles gut organisiert sei und niemand gebraucht werde. Etwas ernüchtert ging ich zurück und kam dabei am Gefängnis vorbei. Da hatte ich die Anregung: Sorge dich um diese Insassen.

Daraufhin fragte ich einen Gefängnispfarrer, ob ich als alte Schwester mich noch an so eine Aufgabe wagen dürfe? Seine Antwort war: „Sicher. Ihre große Lebenserfahrung ist eine gute Voraussetzung.“ Er verständigte den zuständigen Seelsorger, der dann mit mir die Verantwortlichen des Gefängnisses besuchte. Sie alle nahmen meine Bereitschaft gerne an. Ein Formblatt war auszufüllen und ein Passbild einzureichen, bis ich amtlich zugelassen war und den „Ausweis der Justizvollzugsanstalt Augsburg für ehrenamtliche Betreuer“ erhielt. Diesen muss ich jetzt bei jedem Besuch an der Torwache abgeben.
Lesen Sie hier den gesamten Bericht von Sr. Irmtraud im pdf-Download. |
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Sonntag, den 15. April 2012 um 15:46 Uhr |
Unermüdlich für die Gäste da
Sr. Alfreda Blauhut geht in den wohlverdienten Ruhestand
Augsburg. Wer das Exerzitien-/Tagungshaus im Zentrum Maria Ward Augsburg kennt, kennt auch Sr. Alfreda Blauhut: Nun wurde sie in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet.
1996 wurde sie von der Provinzleitung der nach Augsburg gerufen und übernahm die Hauswirtschaftsleitung im neuen Exerzitien-/Tagungshaus in der Karmelitengasse. Unermüdlich sorgte sie für das Wohl der Gäste; jeder schätzte ihre Freundlichkeit und ihre Hilfsbereitschaft. Nachdem ihr Ausscheiden bekannt wurde, kamen mehrfach Gäste, um sich noch einmal bei ihr für ihre Fürsorge zu bedanken. - Das Foto zeigt sie sitzend in der Mitte im Kreis des ZMW-Teams. (Foto: Ela Lairich)

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Donnerstag, den 12. April 2012 um 06:16 Uhr |
Wenn der Glaube ganz lebendig macht
Zum Zuhören: Zwei Schwestern der Congregatio Jesu berichten über ihre Berufung
München / Nürnberg. Sr. Esther Schreiner, die als erfahrene Ordensfrau das Noviziat der Congregatio Jesu in Nürnberg verstärkt, und Sr. Ursula Garnhartner, die in München-Nymphenburg lebt, erzählen in den nachfolgenden Audio-Dateien, wie sie in den Orden gefunden haben. Authentische Zeugnisse mit äußerst spannenden Passagen.
Hören Sie hier Sr. Esther Schreiner
und hier Sr. Ursula Garnhartner
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